Tübinger Tag der digitalen Freiheit

- Shedhallen Gelände

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Der Tübinger Tag der digitalen Freiheit ist eine erstmals durchgeführte ganztägige Veranstaltung, bei der verschiedene Themen rund um Digitalität kritisch beleuchtet werden.

Programm

Dies ist ein vorläufiger Überblick über bereits eingereichte Programmpunkte. Bis zum 26. April können weitere Programmpunkte eingebracht werden.

  1. Bühnenprogramm

    • Eröffnung
      Gemeinsamer Sammelpunkt zum Beginn der Veranstaltung

    • Open Source und digitale Souveränität DAASI International
      Perse ist jeder Mensch rechtlich zunächst digital souverän. Jedem steht es zu, selbst zu entscheiden, was mit Informationen über ihn oder sie gemacht werden soll. Digitale Werkzeuge müssen diese Souveränität eigentlich schützen, doch tun sie es oft nicht. Dieser Vortrag erklärt, was Open-Source Software in diesem Spannungsfeld beizutragen hat.

    • Offene Protokolle einfach erklärt Thomas Ruddy, Politologe, Cryptoparty Tuebingen
      Das freie Internet der Neunziger ist von der Kommerzialisierung zunehmend gefährdet. Anhand der gängigsten Protokolle aus dem Alltag, wird aufgezeigt, wie es zu diesem Wandel kommen konnte. Die Bedeutung von offener Software wird leicht verständlich dargelegt. Denn bis heute bauen die meisten Innovationen grundlegend auf den Leistungen anderer Menschen auf.

    • Interkonnektivität für soziale Netzwerke Steffen, iconet Foundation
      Was ist technisch notwendig, damit Nutzer aus verschiedenen Netzwerken miteinander kommunizieren können? In diesem Vortrag teilt die iconet Foundation Ergebnisse aus ihrer aktuellen Arbeit zu einem gemeinsamen offenen Protokoll für soziale Netzwerke. Wie funktioniert Interkonnektivität im Detail, was ist der Weg dahin?

    • Ökologische Aspekte in der Digitalisierung Oikos Tübingen
      Was für Ressourcen verbrauchen digitale Aktionen? Wie können diese eingesprat werden? Oikos Tübingen engagiert sich für nachhaltiges Wirtschaften und wird zu diesem Thema einen spannenden Beitrag leisten.

    • Einführung in die KI-Ethik Thilo Hagendorff - Universität Tübingen
      Anwendungen des maschinellen Lernens bzw. der künstlichen Intelligenz gehören zu einem der wichtigsten Technologietrends. Die Disziplin der KI-Ethik reflektiert diese kritisch. Doch was ist KI-Ethik genau? Welche Prinzipien umfasst sie? Was bewirkt sie? Wo hat sie möglicherweise selber Schwächen? Auf diese Fragen soll der Vortrag Antworten geben.

    • Lightening Talks
      Lokale Projekte, Ideen und Tüftler geben einen kurzen Einblick in ihre Arbeit. 5 Minuten Vortrag, 5 Minuten Fragen - Next!
      Beiträge bitte im Voraus per E-mail an anmelden

  2. Workshops

    • Tübinger Maker Spaces: Organisatoren-Treffen
      Wie können die bestehenden Angebote besser vernetzt werden?

    • Menschenrechte und Facebook/Meta
      In diesem Workshop wollen wir die Praktiken des Konzerns Meta im Bezug auf Menschenrechte näher beleuchten. Strukturelle Benachteiligung ärmerer Länder, das Spielen mit der Gesundheit ihrer Nutzer für Profit und fehlende öffentliche Teilhabe für alle die sich diesen abgeschlossenen Netzwerken nicht anschließen. Es gibt viele Gründe für uns, hier einmal genauer hinzusehen. Ist es noch ethisch vertretbar, die sozialen Netzwerke dieses Giga-Konzerns zu nutzen? Diskutiert mit uns! Organisiert ist der Workshop in Kooperation von der Hochschulgruppe Amnesty Tübingen und der iconet Foundation

    • Hacking social networking
      Einsteigerfreundlicher Einblick in Sicherheitsrisiken und Tricks in der Nutzung von sozialen Netzwerken, direkt zum bitte nicht nachmachen. Was wird alles über mich bekannt, wenn ich online ein Bild teile? Was wird mir da auf meinem Bildschirm eigentlich aus technischer Sicht angezeigt? Wie kann ich meine digitale Räume nach meinen Bedürfnissen gestalten? Solche Fragen greifen wir auf, wohl mit dem ein oder anderem Aha-Moment.

    • Chaostreff Tübingen - Interessensabfrage
      Braucht Tübingen einen Chaostreff? Manche sagen ja! Bei diesem Treffen wollen wir abfragen: Wer würde ein entsprechendes Angebot nutzen und was ist gewünscht? Das diskutieren wir hier gerne offen.

  3. Ausstellungen

    • Glass Room project
      The Glass Room ist eine öffentliche Intervention, die darauf abzielt, Technologie durch immersive, zum Nachdenken anregende und selbstlernende Ausstellungen zu entmystifizieren. The Glass Room begann als groß angelegte Ausstellung, die zwischen 2016 und 2019 von Berlin nach New York, London und San Francisco wanderte.

    • Marktplatz: Tübinger Orte der digitalen Freiheit.
      Wenn ich selbst aktiv werden möchte, wo kann ich hin? Hier findest du Informationen zu dem breiten Angebot an Netzwerken, Räumen und Netzwerken, wo du hier in Tübingen direkt loslegen kannst.

    • 3D Modellierung mit Blender
      In Tübingen gibt es eine lebendige Community und einige kostenfreie Kursangebote für das 3D Programm Blender. Es werden mehrere Laptops bereit stehen, sodass man vor Ort entweder direkt selbst mit dem Modellieren beginnen kann, oder um sich anzuschauen, was andere mit diesem Werkzeug bereits schon so gebaut haben.

    • Einführung in 3D-Drucker, Laser-Cutter und mehr.
      Verschiedene Geräte und Menschen die sie dir erklären, stehen für dich bereit. Was du hiermit machen kannst und wo du auch nach diesem Tag diese Geräte finden und benutzen kannst, erfährst du hier.

    • Generate: Digitale Künste
      Ausstellung verschiedener teils interaktiver Kunstwerke! Unter anderen:

      • Codierte Kunst - Joachim Wedekind
        Das Exponat soll den Vorgang des Codierens und Decodierens von Informationen erfahrbar machen - einer basalen Technik, die heute die Grundlage für sicheren Datenverkehr im Internet darstellt. Dafür können bei diesem interaktiven Exponat die BesucherInnen beliebige Texte eingeben, die durch ein Codierungsverfahren in eine Grafik umgewandelt werden. Neben der so gegebenen Visualisierung des Verfahrens selbst können sie damit ästhetische Objekte in der Tradition von François Morellet - einem prominenten Vertreter der Konkreten Kunst und Vorläufer der Generativen Kunst - erzeugen.
  4. Abendprogramm: Benefizkonzerte

    Details werden bald bekannt gegeben.

Gestalte mit!

Der Tübinger Tag der digitalen Freiheit wird ein offenes Community Event sein. Das Programm kommt durch die Arbeit von verschiedenen regionalen Aktiven, Initiativen und Organisationen zusammen. Wenn du auch etwas zum Thema beitragen möchtest, schreibe einfach eine kurze Beschreibung deiner Idee per E-mail an .
Deadline für die Einreichung weiterer Programmpunkte ist Dienstag der 26. April.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltung findet auf dem Shedhallen-Gelände statt. Nähere Infos zum Ort findest du hier.


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Hinweis für Gäste außerhalb Tübingens:

Eine herzliche Einladung zur Teilnahme am Programm gilt auch für Besucher außerhalb von Tübingen.
Ab Juni startet das Programm der Bundesregierung für den vergünstigten Nahverkehr, somit sollte eine Anreise problemlos möglich sein. Die Veranstaltung ist vom Hauptbahnhof in ca. 15 Geh-Minuten, von der nächsten Bushaltestelle Lothar-Meyer-Bau in ca. 2 Geh-Minuten zu erreichen. Samstags ist der Tübinger Stadtbus generell kostenfrei.
Übernachtung: Bei Bedarf gibts die Möglichkeit einer kostenfreien Übernachtung, sodass auch externe Gäste problemlos am Abendprogramm teilnehmen können. Anmeldung hierzu unbedingt vorher erforderlich:

Die Veranstaltung wird durchgeführt von

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